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500 JAHRE CREMON
GENEALOGIE DES GRUNDSTÜCKS CREMON 35 |
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Im Hauptbuch des St. Katharinenkirchspiels wird das Grundstück erstmals im Jahre 1482 als selbständiges Grundstück erwähnt. Es wird als hereditas (= Erbe) bezeichnet, was soviel bedeutet, dass es sich um ein mit einem Gebäude bebautes Grundstück handelt.
Ab 1720 wurde das Grundstück als freier Platz bezeichnet. Das bisher hier stehende Gebäude war offensichtlich kurz vorher eingestürzt. An beiden Seiten des Grundstücks führten Gänge von der Straße an den Fleet.
Die neuen Besitzer des Grundstücks Cremon 6 nutzten es fortan für private Zwecke: »An der Straße stand eine hölzerne Planke. Dahinter waren 12 Lindenbäume angepflanzt und am Fleet stand ein großes, mit Fliesen belegtes Lusthaus.«
Als Otto Westphal das Grundstück im Jahre 1826 erwarb, war das Lusthaus verschwunden, die Lindenbäume standen noch. Er erhielt am 15.11.1826 die Bauerlaubnis für einen Speicher. Am 25.10.1827 wurde der neu erbaute Speicher von der Feuerkasse taxiert.
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GESCHICHTE IST VERGANGENHEIT ... |
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... aber im Weinkeller Cremon ist die Vergangenheit lebendig - gelegen im ältesten noch erhaltenen Viertel Hamburgs, direkt am pulsierenden Hafen und der Speicherstadt.
Man fühlt in den 190 Jahre alten Gewölben des Weinkellers noch immer das Leben und die Atmosphäre einer anderen Zeit. Jeder Raum erzählt seine eigene Geschichte. Originale einer vergangenen Zeit. Historie inmitten der Moderne.
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